AGB

A. Allgemeine Bestimmungen

Grundlegendes

A1. Für alle Wettverträge, welche im Bundesgebiet Österreich abgeschlossen werden, gelten die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen, die der Wettkunde mit Registrierung oder Vertragsabschluss oder Nutzung des Wett-Terminals ausdrücklich anerkennt.

A2. Die einzelnen Bundesländer können über ihre Landesgesetze von diesen Bestimmungen abweichende bzw. ergänzende Bestimmungen regeln. Um diese speziellen Regelungen der Landesgesetze hervorzuheben und für die Kunden so transparent wie möglich zu machen, erfolgt die Veröffentlichung jeweils über eine Ergänzung pro Bundesland.

A3. Der Kunde bestätigt, dass er diese allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen gelesen und verstanden hat und stimmt zu, dass er sich an diese Bestimmungen in der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Fassung hält, wenn er sich registriert und/oder die Produkte des Buchmachers nutzt. Gleichzeitig bestätigt er damit, dass das Nichteinhalten dieser Verträge zum Ausschluss, zum Schließen des Kontos sowie zum Verlust der Geldbeträge und/oder zu rechtlichen Schritten gegen ihn führen kann.

A4. Der Kunde bestätigt, dass die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen sowie alle anderen Voraussetzungen und Bedingungen von Zeit zu Zeit im alleinigen Ermessen des Buchmachers geändert werden können.

A5. An jeder Wette sind einerseits die Fortuna Sportwetten GmbH, Novomaticstraße 5, 2352 Gumpoldskirchen, als Buchmacher oder ihr Erfüllungsgehilfe (im Folgenden subsumiert kurz „Buchmacher“) und andererseits der Wettkunde als Vertragsparteien beteiligt. Das Wettereignis, auf dessen Eintritt gewettet werden kann, wird vom Buchmacher bestimmt.

A6. Der Buchmacher hat die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen ordnungsgemäß entsprechend des anwendbaren Landesgesetzes kundgemacht und soweit erforderlich der zuständigen Behörde vorgelegt.

A7. Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und dem Buchmacher unterliegen österreichischem Recht. Mangels anders lautender, zwingend zur Anwendung kommender Zuständigkeitsbestimmungen ist für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Wettabschluss das für den Standort des Buchmachers in Österreich zuständige Gericht zuständig.

A8. Der Buchmacher ist jederzeit berechtigt, zur Überprüfung der Volljährigkeit eine Ausweisleistung (amtlicher Lichtbildausweis iSd § 6 (2) 1 FM-GwG) zu verlangen. Insbesondere ist der Buchmacher berechtigt, bei Auszahlungen ab EUR 2.000,- eine Ausweisleistung vor Auszahlung zu verlangen.

A9. Der Wettkunde erklärt,

a) dass am Ort des Vertragsabschlusses gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter von 18 Jahren und die für den Abschluss erforderliche Rechts-, Geschäfts, Einsichts- und Urteilsfähigkeit zu besitzen und ist verpflichtet über Aufforderung durch den Buchmacher jederzeit einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis vorzuweisen,

b) nicht vom Wettangebot ausgeschlossen (gesperrt) zu sein,

c) zum Zeitpunkt der Wettabgabe nicht wegen Wett- oder Spielsucht therapiert zu werden,

d) zum Zeitpunkt der Wettabgabe nicht unter Sachwalterschaft zu stehen oder nur eingeschränkt geschäftsfähig zu sein,

e) die Wette im eigenen Namen und auf eigene Rechnung abzugeben,

f) vom Ausgang des der jeweiligen Wette zugrunde liegenden Ereignisses vor Vertragsabschluss keine Kenntnis zu haben,

g) dass die Mittel, mit denen er seinen Wetteinsatz bestreitet, aus keiner gesetzlich unerlaubten Handlung stammen und ihm zu seiner freien Verfügung stehen,

h) sich über die für ihn geltenden Rechtsvorschriften vollständig informiert zu haben. Für eine nach den Heimatvorschriften des Wettkunden allenfalls rechtswidrige Teilnahme des Wettkunden an den gegenständlichen Wettverträgen übernimmt der Buchmacher keine Haftung.

A10. Sollte die Identität des Kunden nicht verifiziert werden können, behält sich der Buchmacher das Recht vor, jegliche Transaktion für nichtig zu erklären, einzufrieren und etwaige Guthaben solange einzubehalten, bis der Verifikationsprozess zufriedenstellend geklärt wurde.

A11. Unabhängig von verschiedenen nationalen Regelungen bezüglich der Volljährigkeit akzeptiert der Buchmacher grundsätzlich keine Kunden unter 18 Jahren. Für Kinder und Jugendliche gilt ein absolutes Wettabschluss- und Wettvermittlungsverbot.

A12. Es ist nur natürlichen Personen die Teilnahme bzw. der Abschluss von Wetten gestattet.

A13. Schadenersatzansprüche – soweit es sich nicht um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit handelt – des Kunden gegenüber dem Buchmacher, insbesondere wegen verzögerter, fehlerhafter, manipulierter oder missbräuchlicher Datenübertragung sind ausgeschlossen. Gleiches gilt für Schadenersatzansprüche wegen Systemausfällen. Grundsätzlich ist die Haftung des Buchmachers auf den Wetteinsatz/-betrag oder die noch nicht ausbezahlten Gewinne beschränkt – abhängig davon, welcher Betrag höher ist.

A14. Haftungen des Buchmachers für Übertragungs-, Eingabe- und/oder Auswertungsfehler sind ausgeschlossen.

A15. Der Buchmacher übernimmt keine Haftung für die Angaben von Informationsdiensten – weder für die Vollständigkeit, die Aktualität noch die Richtigkeit. Insbesondere aber nicht abschließend erfolgen alle Angaben in Livescores, Statistiken, Ergebnisse, Spielstände, Teamvergleich, Tabellen etc. ohne Gewähr.

A16. Der Wettvertrag bei Wettabgabe an einer Wett-Kassa oder einem Wett-Terminal kommt durch Annahme eines vom Wettkunden übermittelten Wettanbots durch den Buchmacher zustande.

A17. Der Wettvertrag bei Wettabgabe online/mobile kommt durch Annahme eines vom Wettkunden übermittelten Wettanbots durch den Buchmacher in Form einer Realannahme in 2352 Gumpoldskirchen, Wiener Straße 158, zustande.

A18. Der Buchmacher ist berechtigt, von sich aus – und zwar auch ohne dass die Voraussetzungen des § 871 ABGB vorliegen – Wetten mit Schreib-, Rechen-, Quoten- oder sonstigen Fehlern jederzeit – auch nach Vertragsabschluss – zu stornieren bzw. zu berichtigen. Das Recht des Buchmachers auf Anfechtung des Vertrages wegen Irrtums (§ 871 ABGB) bleibt davon unberührt.

A19. Der Buchmacher ist jederzeit berechtigt, die Annahme von Wettangeboten ohne Angabe von Gründen zu verweigern, die Höhe der Wetteinsätze vor Annahme der Wettangebote zu begrenzen und/oder Quotenänderungen vor Wettabschluss vorzunehmen. Auch liegt es in seinem freien Ermessen, Quoten und Auszahlungs-/Gewinnlimits für den Wettkunden verbindlich festzulegen bzw. Kunden, auch ohne Angabe von Gründen, von der Teilnahme am Angebot des Buchmachers auszuschließen.

A20. Für die Auslegung des Vertragsinhaltes sind die Aufzeichnungen des Buchmachers –- insbesondere auch der Wett-Schein – maßgebend. Durch die Wettabgabe bestätigt der Wettkunde dessen Richtigkeit. Im Falle der Ausfolgung des Wett-Scheines durch den Terminal oder durch das Kassa-Personal vor Ort akzeptiert der Wettkunde mit der unbeanstandeten Entgegennahme dessen Richtigkeit. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.

A21. Sollte sich nach Wettvertragsabschluss herausstellen, dass der Inhalt des Wettvertrages – aus welchem Grund auch immer – weder bestimmt noch bestimmbar ist, ist die Wette ungültig und der Wetteinsatz zurück zu bezahlen.

A22. Ein einseitiges Rücktrittsrecht des Wettkunden nach Abschluss des Wettvertrages ist ausgeschlossen.

A23. Dem Kunden ist es untersagt, Wetten auf Ereignisse abzugeben an denen er selbst beteiligt ist. Wetten auf Ereignisse im Auftrag von an diesen Ereignissen Beteiligten sind ebenso untersagt. Der Buchmacher behält sich bei einem Verstoß gegen diese Bestimmung das Recht vor, die Wetten zu stornieren sowie die Auszahlung etwaiger Gewinne und die Rückerstattung der Einsätze zu verweigern. Der Buchmacher hat keinerlei Verantwortung dafür, darüber Kenntnis zu haben, ob der Kunde gegen diese Bestimmung verstößt. Daher ist der Buchmacher berechtigt, diese Maßnahmen jederzeit nach Kenntnisnahme zu ergreifen.

A24. Dem Wettkunden ist es nicht gestattet, allfällige Forderungen gegen den Buchmacher aus Wettverträgen entgeltlich oder unentgeltlich abzutreten, zu verpfänden oder darüber in sonstiger Weise rechtsgeschäftlich zu verfügen oder mit derartigen Forderungen gegen Forderungen des Buchmachers aufzurechnen.

A25. Der Buchmacher ist berechtigt, bei Verdacht des Wettbetruges oder der Manipulation von Spielen, die vom Buchmacher gespeicherten Daten an Behörden, Sportverbände oder sonstige Dritte, die mit der Klärung des Verdachtes oder der Manipulation befasst sind, weiterzugeben. Dies beinhaltet auch die Informationen über die unter Verdacht stehenden Wetten.

A26. Wetteinsätze werden bis auf Widerruf ausnahmslos in EURO angenommen. Auszahlungen werden bis auf Widerruf in EURO getätigt.

A27. Der Buchmacher kann für etwaige Nachteile, die dem Kunden durch die Missachtung von Verboten seines Heimatlandes entstehen, keine Haftung übernehmen.

Einzahlungen/Zahlungsmethoden/Auszahlungen

A28. Hat der Kunde eine Wette bar und ohne Nutzung seines ADMIRAL Kundenkontos bezahlt, so erfolgt die Auszahlung des Wettgewinnes ausnahmslos gegen Rückgabe des originalen Wett-Tickets. Die Auszahlung eines Auszahlungstickets eines Wett-Terminals erfolgt ausnahmslos gegen Rückgabe des originalen Auszahlungstickets. Den Buchmacher trifft für jedweden Verlust oder Beschädigung (Zerstörung) des Wett-Scheines und/oder des Auszahlungstickets keine wie immer geartete Haftung oder Zahlungsverpflichtung. Ihn trifft auch keine Verpflichtung, die Berechtigung des Wett-Scheininhabers / des Inhabers des Auszahlungstickets eines Wett-Terminals zu überprüfen.

A29. Werden Wett-Scheine nicht innerhalb von 90 Tagen ab dem auf die Beendigung des Wettereignisses folgenden Tag vorgelegt, so erlischt der Anspruch des Wettkunden auf den Wettgewinn.

A30. Nach Erhalt eines bar auszubezahlenden Auszahlungstickets eines Wett-Terminals, muss dieses Ticket innerhalb von 90 Tagen ab Ausstellungsdatum vom Kunden vorgelegt werden, andernfalls erlischt der Anspruch des Wettkunden auf Auszahlung. Das Auszahlungsticket kann nur am Ort der Aufstellung des Wett-Terminals, ausbezahlt werden.

A31. Der Buchmacher kann sich die Auszahlung bis zu 45 Tage nach der Vorlage des Wett-Scheines bzw. des Auszahlungstickets vorbehalten.

A32. Am Wett-Terminal ist ausnahmslos kein Storno möglich.

A33. In jedem Fall kann der Buchmacher die Auszahlung eines Wettgewinnes bzw. die Einlösung eines Auszahlungstickets davon abhängig machen, dass der Kunde einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis vorlegt.

A34. Der Buchmacher behält sich das uneingeschränkte Recht vor, Zahlungsmöglichkeiten in bestimmten Regionen und/oder für bestimmte Kunden im Rahmen der geltenden Landesrechte nach eigenem Ermessen einzuschränken.

Unrechtmäßige Transaktionen/Betrug/Geldwäsche

A35. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, Transaktionen im alleinigen Ermessen zu stornieren oder als nichtig zu erklären, falls die folgenden Bedingungen Anwendung finden:

a) Es werden Transaktionen mit Unregelmäßigkeiten entdeckt, die die Abwicklung negativ beeinträchtigen könnten und/oder die den Verdacht einer Verletzung dieser Bestimmungen entstehen lassen.

b) Der Buchmacher ist der Ansicht, dass der Kunde Produkte oder Dienstleistungen auf unfaire Weise genutzt oder absichtlich betrogen hat, oder auf unlautere Weise den Buchmacher oder Dritte ausgenutzt hat.

c) Der Buchmacher ist der Ansicht, dass der Kunde die Produkte und Dienstleistungen betrügerisch und/oder für illegale und/oder rechtswidrige oder unsachgemäße Zwecke genutzt hat.

d) Der Buchmacher wird von der Polizei, einem Gericht oder anderen Aufsichtsbehörden dazu aufgefordert.

e) Der Buchmacher ist der Ansicht, dass vom Kunden eine Vorschrift oder Bestimmung oder ein Gesetz verletzt wurde.

A36. Jegliche Form von betrügerischen Aktivitäten ist strengstens untersagt. Ihre Definition liegt im Ermessen des Buchmachers. Betrügerische Aktivitäten umfassen unter anderem den Diebstahl von Kreditkarten, die Verwendung unzulässiger Software-Tools, den Transfer finanzieller Mittel auf Konten anderer Kunden, Fälschung, betrügerische Absprachen sowie die Angabe falscher Daten bei der Anmeldung oder bei einer späteren Abfrage persönlicher Informationen, etc. Diese Aufzählung ist jedoch nur exemplarisch und definiert daher die betrügerischen Aktivitäten nicht abschließend und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, Klagen auf strafrechtliche Verfolgung und/oder zivile Schadenersatzklagen wegen betrügerischen Aktivitäten anzustrengen. Kunden, die an jedweder Form von betrügerischen Aktivitäten oder verdächtigen Transaktionen beteiligt sind, werden den entsprechenden Behörden gemeldet. Alle Transaktionen können geprüft werden, um Geldwäsche und die Finanzierung terroristischer Aktivitäten zu unterbinden.

A37. Alle Entscheidungen seitens des Buchmachers hinsichtlich der Außerkraftsetzung von Transaktionen und/oder der Sperrung und Schließung von Konten sind für den Kunden bindend, unterliegen dem alleinigen Ermessen des Buchmachers, erfordern keine Rechtfertigung gegenüber dem Kunden und können seitens des Kunden nicht angefochten werden. Unter den oben angeführten Umständen ist der Buchmacher berechtigt, alle Beträge, die andernfalls an den Kunden ausgezahlt worden wären bzw. zu bezahlen gewesen wären, zurückzuhalten und/oder einzubehalten.

Datenschutz

A38. Der Buchmacher richtet sich im Umgang mit Informationen und Daten bezüglich der Wettkunden nach den entsprechenden aktuellen Rechtsvorschriften.

A39. Der Kunde wird über die Identitäts-, Kreditwürdigkeits- und andere Überprüfungsmaßnahmen des Buchmachers informiert, die mitunter im Zusammenhang mit der Nutzung der Website und allen Produkten des Buchmachers anfallen und/oder durch entsprechende gesetzliche Vorschriften und Regulierungen nötig werden und/oder von den entsprechenden Behörden verlangt werden.

A40. Der Kunde wird weiters darüber informiert, dass allenfalls notwendige zusätzliche Daten im Rahmen von Überprüfungsmaßnahmen wahrheitsgetreu mitgeteilt und die erforderlichen Daten bereitgestellt werden müssen. Der Buchmacher ist befugt, jegliche Nutzung des Dienstleistungsangebotes des Buchmachers einzuschränken, bis die entsprechenden Überprüfungsmaßnahmen abgeschlossen sind.

A41. Eine Offenlegung von Daten kann aus rechtlichen Gründen zwingend notwendig sein sowie zur Umsetzung von Ansprüchen, die erhoben werden, sowie zur Überprüfung und Aufdeckung von Umständen, die auf betrügerisches Verhalten oder Aktivitäten hinweisen.

A42. Mit der Akzeptanz dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen und Wettbestimmungen und/oder der Anmeldung auf der Webseite und/oder Nutzung der Wett-Termi als und/oder der Dienstleistungen an den Wett-Kassen wird der Kunde über die Verarbeitung seiner persönlichen Daten informiert. Bei Vorliegen der geringsten Hinweise auf Transaktionen und/oder Aktivitäten, die auf potentiell kriminelle Aktivitäten schließen lassen, werden diese Daten den entsprechenden Behörden gemeldet.

A43. Der Wettkunde wird darüber informiert, dass die im Rahmen der Wettabschlüsse dem Buchmacher zur Kenntnis gelangenden personenbezogenen Daten von diesem gespeichert und automatisierungsunterstützt verarbeitet werden.

Cash-Out

A44. Der Buchmacher ermöglicht dem Kunden, für manche Wetten, ein Angebot für ein Cash-Out zu legen. Der Buchmacher ist nicht verpflichtet, dieses Angebot anzunehmen. Erst mit der positiven Bestätigung durch den Buchmacher wird das Cash-Out-Angebot angenommen.

A45. Der Preis bzw. die Quote für die vorzeitige Auszahlung ist dabei abhängig vom Status der Wette und kann sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt ändern. Dem Buchmacher kommt hierzu ein jederzeitiges einseitiges Änderungsrecht zu.

A46. Der Buchmacher übernimmt keine Haftung für Fehler im Hinblick auf Wetten und Einsätze, bei denen offensichtliche Fehler zu Quoten/Handicaps/Over-Under-Angaben/Cash-Out-Betrag vorliegen.

A47. Der Buchmacher übernimmt keine Haftung, wenn ein Abrechnungsbetrag falsch berechnet oder ausbezahlt wird, dies schließt auch Wetten ein, die mit der Cash-Out-Option vollständig ausgewertet werden.

A48. Inkorrekter Cash-Out-Betrag: Sollte vor dem Start einer Veranstaltung, während oder nach einer Veranstaltung ein offensichtlicher Fehler festgestellt werden, behalten vorzeitig ausgewertete Wetten, deren Cash-Out-Betrag inkorrekt ist (aufgrund einer falschen Quote, auf welcher der Betrag basierte), ihre Gültigkeit und werden mit dem korrekten Betrag erneut ausgewertet. Wenn eine Wette nach einem inkorrekten Ergebnis mit der Cash-Out-Option ausgewertet wurde, wird die Wette zum korrekten Ergebnis erneut ausgewertet.

Bonusbestimmungen

A49. Alle Boni und Werbeangebote unterliegen den Geschäftsbedingungen, die bei der Mitteilung über das Bonusangebot zur Verfügung gestellt werden.

A50. Alle Boni und Werbeangebote beziehen sich grundsätzlich nur auf den jeweiligen Empfänger der Mitteilung und können nur einmal während des festgesetzten Zeitrahmens in Anspruch genommen werden. Alle Boni und Werbeangebote des Buchmachers gelten nur für den entsprechend dargelegten Zeitraum. Ohne Angabe zum Zeitraum endet das jeweilige Angebot in dem Moment, sobald es nicht mehr verfügbar ist und eingestellt wurde.

A51. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, alle Boni und Werbeangebote auf Kunden zu beschränken, die spezifische Auswahlkriterien erfüllen. Ebenso behält sich der Buchmacher das Recht vor, die Anzahl der Teilnehmer nach eigenem Ermessen zu beschränken.

A52. Alle Boni und Werbeangebote richten sich ausschließlich an den angegebenen Empfänger oder die Gruppe von Empfängern und sind nicht übertragbar. Ist der Empfänger nicht der vorgesehene Empfänger oder gehört er nicht zur Gruppe der vorgesehenen Empfängergruppe, ist das Angebot ungültig.

A53. Alle Boni und Werbeangebote dürfen nicht zwischen Kunden und/oder Dritten verkauft werden.

A54. Alle Boni und Werbeangebote können nicht in bar eingelöst werden, sondern unterliegen den spezifischen Bonuskonditionen.

A55. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, nach alleinigem Ermessen alle Boni und Werbeangebote zurückzufordern, wenn der Kunde das Angebot durch Betrug oder eine andere strafbare Handlung erlangt hat, oder das Angebot erschlichen hat.

A56. Ebenso behält sich der Buchmacher das Recht vor, alle Boni und Werbeangebote zurückzufordern und/oder die mit den Boni und Werbeangeboten erzielten Gewinne zu stornieren und/oder die Zahlung geforderter Beträge zu verweigern und die entsprechenden Konten zu schließen, wenn Gruppen von Kunden, die sich unerlaubt absprechen oder als Syndikat fungieren, oder einzelne Kunden, die sich mehrere Male anmelden, fiktive Konten einrichten oder Strohmänner zur Manipulation von Boni und Werbeangebote nutzen.

A57. Der Buchmacher behält sich das Recht vor, alle Boni und Werbeangebote jederzeit zu beenden oder zu ändern.